Weiter ging es dann mit Finchen.

Sie ist eine typische Zicke, wobei sie ihren Charakter dank Bounty gerade ändert.

6 Wochen nach Woodys Kastration wollte ich dann unbedingt ein Weibchen haben.
Leider hab ich keins in meiner Umgebung gefunden und kannte auch damals „Die-kleine-Farm“ noch nicht.

Da ich aber von natur aus sehr stur bin, hab ich dann einfach meine Transportbox mitgenommen,
als ich meinen Freund in Holland besucht hab.

Wie sind dann in einigen Zoohandlungen gewesen, aber Finchen gefiel mir von allen am besten.
Und zum Glück hab ich sie reservieren lassen,
denn von den anfänglichen 7 Weibchen waren am Ende nur noch 2 da.

Mein Freund musste dann erst einmal eins seiner Aquarien opfern,
damit ich Finchen über das Wochenende hinweg ein „zu Hause“ geben konnte.

Die Rückfahrt nach Deutschland klappte wunderbar, ebenfalls die Vergesellschaftung.

Wobei ich schon ein wenig Angst hatte, weil Finchen mit ihren 260g doch recht zierlich war.
Allerdings stellte sich schnell heraus, dass sie ein richtiges Biest war und sich von Woody nicht allzu viel sagen lies.

Finchen wuchs immer mehr und futterte wie ein Scheunendrescher.
Mit ihren heutigen 1215 g ist von dem zierlichen Würmchen nicht mehr viel zu erkennen.

Eine aufgeweckte kleine Maus die vermutlich 1000 Hummeln im Hintern hat.
Sehr temperamentvoll und damit das direkte Gegenteil zu meinem Woody.
Kuscheln kann man mit ihr fast gar nicht. Aber das ist auch nicht schlimm.
Dafür hab ich ja meinen „Dicken“.

Geboren: ca. April 2004
Eltern: unbekannt
Rasse: GH rot
Futter: liebt Paprika und Erdbeeren